PROKART Junior Trophy 2008 in Landau/Pfalz 14.06.2008

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BILDER

Wie gewohnt hat sich der MKC Sektionsleiter-Junioren Karsten Scheurer sich die Mühe gemacht und einen Rennbericht geschrieben.

Vielen Dank.

Rennbericht  PROKART Junior Trophy – Kartcenter Landau 14.6.2008

Im freundlichen Bistro wurden alle Teilnehmer also auch das Junior Racing Team vom MKC Limburg mit Kaffee und Kuchen sowie belegten Brötchen empfangen.Als erstes wurde die Bahn von unseren Fahrern Alex Klimmek, Mike Naß, Marcel Opitz und Jan Scheurer begutachtet. Die Bahn ist sowohl wegen dem kürzlich erneuerten Belag und ihrer detailierten gepflegten Ausstattung (Monitoranzeige für Kartwechsel, Kameras für Haltezonenfeld und Boxenausfahrt, Buzzer Zeitnahme bei Kartwechsel, etc.) in einem tollen Zustand. Die Karts machten auf den ersten Blick auch einen guten Eindruck, später sollte sich jedoch herausstellen, dass teilweise erhebliche Unterschiede bei Leistung und Grip bestanden. Bedingt durch das trockene Wetter konnte das Rennen heute auf der „großen Runde“ also Indoor und Outdoor stattfinden, was einen besonderen Reiz darstellte.  Für uns war es heute wichtig den Abstand zu den vor uns liegenden Teams (KCL Landau und Race Devils Haßloch) auf deren Heimbahn nicht zu weit ansteigend zu lassen.Bereits während des Qualifyings wurde die Leistungsdichte der angetretenen Teams deutlich. Die ersten drei Teams umflogen die Strecke in 49:56 s, 49:57 s und 49:95 s. Die nachfolgenden Teams fuhren 50er Zeiten. Die Bestzeit für das MKC JRT Limburg fuhr Jan Scheurer, es war die sechstschnellste Rundenzeit (50:50 s) von den 9 angetretenen Teams. Leider brachten wir bei einem unserer Turns zu wenig Gewicht auf die Waage (58 anstatt 60 Kilo). Deswegen wurden wir auf den achten Startplatz zurückversetzt (ein Team vergaß ganz bei der Waage vorbeizuschauen und  wurde vom achten auf den letzten Startplatz versetzt).Im Rennen fuhr unser Startfahrer Mike Naß gleich in den ersten Runden auf Platz 6 vor. Diesen Platz behielten wir fast bis zur Rennmitte. Bis dahin verlief das Rennen planmäßig und ohne Zwischenfälle. Durch berechtigte Stop&Go Strafen wegen inkorrektem Stehen im Haltefeld und mehrmaligem Missachten der Kartwechselanzeige wurde unser Vorsprung auf die Nachfolgenden etwas geringer. Trotzdem fuhren wir (besonders Mike Naß der heute einen außerordentlich guten Tag hatte) weiter konstant unsere Runden und lagen weiter auf Platz 6, bzw. in einer Runde zusammen mit den Jungspunden Landau und dem Team des IKC Mainz 500.Der zweite Rennabschnitt lief in die genau entgegengesetzte Richtung.  Durch die steigende Hektik in der Boxengasse (einige Teams akzeptierten nicht die bereitgestellten Karts) und diverser Gelblichtphasen (bei denen einige Teams in ähnlicher Rundenzeit wie unter Rennbedingungen fuhren) sowie missverständlicher Anweisungen des Bahnpersonals wurde der sportliche Rennwettbewerb verzerrt und die Rennleitung bzw. die Bahnaufsicht hätte bei einigen Entscheidungen durchaus etwas mehr Fingerspitzengefühl zeigen müssen. So auch bei der ersten Stop&Go Strafe für Jan Scheurer, die wegen des Überfahrens der weißen Linie an der Boxenausfahrt, aufgrund von einer Information eines hinter uns liegenden Teams (ich möchte nicht wissen wie viele andere Fahrer die Boxenausfahrtslinie ohne Strafe auch überfahren haben), verhängt wurde. Beim „Absitzen“ der Strafe wurde dem Fahrer keinerlei Erklärung gegeben was er überhaupt verbrochen hat und somit überfuhr er sie auch gleich ein zweites Mal was von den hinter uns liegenden Teams selbstverständlich lautstark bejubelt wurde. Demzufolge standen wir eine Runde später wieder zur Stop&Go in der Strafbox. Diesmal erklärte ich das Vergehen unserem Fahrer. Natürlich bin ich mir im Klaren darüber, daß in unserem ersten Jahr nicht alles perfekt laufen kann und das es Regeln gibt die unbedingt beachtet werden müssen. Meiner Ansicht nach sollte man sich jedoch mal Gedanken um die Wertigkeit von Vergehen (Vergleich Gelblicht und Überfahren der weißen Linie) hinsichtlich der Auswirkung auf die Rennentscheidung machen.Da wir mit dem vor, bzw. hinter uns liegenden Team in fast einer Runde lagen, rutschten wir Aufgrund der Strafen immer weiter zurück.Marcel Opitz kam nicht auf Anhieb mit der ungewohnten Strecke zurecht und absolvierte daher einen etwas kürzeren Turn.  Alex Klimmek fuhr ebenfalls einen kurzen aber souveränen Turn, bei dem auch der Kartwechsel tadellos klappte.  Unser finaler achter Platz wurde durch eine weitere Strafe beim erneuten Überfahren der Boxenausfahrtslinie nach dem regulären Kartwechsel endgültig besiegelt.Für uns bleibt festzuhalten, dass wir auch ohne größere Trainingseinheiten auf der Strecke durchaus mit unseren direkten Konkurrenten mithalten konnten und das dieses Rennen nicht auf der Strecke sondern durch teilweise unsportliches Verhalten außerhalb entschieden wurde. Außerdem wäre ich für eine Erklärung dankbar, wie es dazu kommt, dass wenn die Karts immer in Reihenfolge von vorne nach hinten durchgetauscht werden, man nur einmal in den Genuss des besten Karts, aber zweimal in den Genuss des schlechtesten Karts kommen kann.Das Ergebnis war für uns doppelt bitter, da sowohl die Teams der Jungspunde Landau, der Race Devils und auch des IKC Mainz 500 das Rennen vor uns liegend beenden konnten und damit der Punktabstand in der Tabelle höher wurde.Der Kampf um die vorderen Plätze wurde diesmal von dem Fahr-Werk Junior RT 1 angeführt. Die Most Wanted Racers wurden erst in den letzten Runden vom ASG Hockenheim abgefangen.Vor der Siegerehrung wurde in Anlehnung an die gerade anstehende Fußball Europameisterschaft noch ein FUN Torwandschießen ausgetragen, was allen Beteiligten viel Freude bereitete. Für das MKC JRT Limburg trafen Mike Naß einmal und Betreuer Karsten Scheurer dreimal (soviele Treffer wie alle anderen Teamchefs zusammen erreichten). Für diese Leistung gab es bei der anschließenden Siegerehrung  für beide einen Fußball als Trophäe.Das nächste Rennen findet am 26.7.2008 auf der Outdoorbahn in Schaafheim statt.KEEP ON RACING !Karsten Scheurer

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